Presse Mitteilungen über uns

Oberlausitzer Kurier Samstag,22.Februar 2003
Cunewalde.Fast klingt es zu ideal, um wahr zu sein.Und doch hat sich im Januar ein Verein im Oberland gegründet, der Menschen in Not unterstützen will. Ganz ohne Hintergedanken. Sieben Vereinsmitglieder erarbeiteten ein Konzept dazu . Vier vom ihnen haben langjährige Erfahrungen in sozialen Einrichtungen und kennen die Problematik knapper Kassen nur zu gut. Da vom Zusehen dieser Zustand nicht besser wird und nur aktive Unterstützung hilft. gründeten sie den Allgemeinen Hilfsverband für Menschen in Not e.V. Wir wollen nichts selber aufbauen. erklärt der Vereinsvorsitzende Norbert Kriegel, sondern diejenigen finanziell unterstützen,die Probleme haben. Angedacht ist zum Beispiel Hilfe für Kindertagesstäten. Kinder in Not, Seniorenwohnheime, Behindertenfahrdienste, soziale Projekte und Einrichtungen oder schnelle Hilfe bei Katastrophen. Unser Anliegen ist es, möglichst ständige Hilfe zu leisten, wie zum Beispiel die Miete zu übernehmen, sagt Norbert Kriegel. Bei soviel uneigennütziger Hilfe stellt sich unweigerlich die Frage, woher der Verein das Geld bekommt? Aus Mitgliedsbeiträgen von Fördermitgliedern, so Norbert Kriegel Bereits 200 Fördermitglieder unterstützen den Verein. Die Mitarbeiter werben an den Haustüren. Größtes Problem dabei ist das negative Image von Drückerkolonnen. Norbert Kriegel kennt Beschimpfungen und zugeschlagene Türen nur zu gut. Manche Leute rufen sogar beim Ordnungsamt an. Dabei sind seine Mitarbeiter mit Dienst-und Personalausweis, sowie mit roter Dienstjacke ausgestattet.Da der Verein als gemeinnützig eingestuft ist, darf er ohnehin keine Gewinne machen, so dass das Geld auch tatsächlich den Bedürftigen zugute kommt.Norbert Kriegel kann sich somal vorstellen, irgendwann einmal einen ganzen Kindergarten zu finanzieren. Es gibt gerade in größeren Dörfern soviel Bedarf und keine finanziellen Mittel seitens der Gemeinde, so dass damit sogar Arbeitsplätze neu geschaffen werden könnten.

Oberlausitzer Kurier Samstag,26.Juli 2003
Cunewalde.Wenn Norbert Kriegel auf einen Klingelknopf drückt, tut er das oft nicht, um einen Bekannten zu besuchen. Er möchte auch keine Staubsauger, Tupperware oder Versicherungen verscherbel. Er bittet schlicht um Geld. Nicht für sich, für Bedürftige. Kriegel ist Vorstands-Vorsitzender des Allgemeinen Hilfsverbands für Menschen in Not in Cunewalde. Klinken putzen ist ja ein bissel verrufen, sagt der 49 Jährige. Aber es ist die billigste Variante, für unsere Sache zu werben. Und so gehen er uns seine Mitarbeiter eben von Tür zu Tür und bitten um Spenden. Mit Erfolg. Seit Gründung des Verbands im Januar gewannen Kriegel und seine Mannschaft knapp 600 Förderer.Mit dem Geld wird bedürftigen Vereinen und Institutionen sowie gemeinnützigen Projekten unter die Arme gegriffen. Die Initiative Oberland Kinder von Tschernobyl, und der Demokratische Frauenbund in Zittau wurden unterstützt. Außerdem erhalten beide Vereine fortan monatliche Zahlungen. Einzelpersonen können wir leider nicht helfen, sagt Norbert Kriegel. Auch Sportvereine seien meist nicht so bedürftig, dass sie für den Allgemeinen Hilfsverband für Menschen in Not in Frage kommen. Ansonsten, so Kriegel, können jeder einen Antrag stellen, der finantielle Sorgen hat. Über eine Unterstützung entscheidet im Einzelfall der Vorstand des Hilfsverbandes.

Oberlausitzer Kurier Samstag,17.Januar 2004
Bautzen. Anderen in der Region helfen will Norbert Kriegel. Deshalb gründete er am 1. Februar vergangenen Jahres mit sechs Gleichgesinnten den Allgemeinen Hilfsverband für Menschen in Not e.V. Seitdem sind er und seine Mitarbeiter an den Haustüren zwischen Bautzen und Görlitz, Zittau und Kamenz, ja sogar in Dresden unterwegs um Fördermitglieder zu werben.1200 sind es bis jetzt geworden. Doppelt so viele wie noch im letzten Sommer. Und einige Anträge liegen noch im Vereinsbüro in Cunewalde auf dem Schreibtisch. Jedes Mitglied bestimmt selbst, mit welcher Summe es die Arbeit des Verbandes unterstützen will. Zur Zeit liegt der Durchschnitt bei fünf Euro im Monat. Klingt wenig, bringt aber viel für die Oberlausitz. Im letzten Jahr konnten wir vier Vereine unterstützen sagt Kriegel. So erhält etwa der Kindegarten Butzemannhaus monatliche Zuwendungen, weil die Stsdt Zittau die Zuschüsse für die Sauna der Kindertagesstätte gekürtzt hat. 2003 wurde ebenfalls der Unabhängige Seniorenverband in Bautzen unterstützt. Ab April diesen Jahres bekommt der Lebenshof Ludwigsdorf in Görlitz für seine Jugendarbeit ebenfalls finanzielle Hilfe vom Verband in Not. Dank geht an alle Fördermitglieder Im Namen dieser und aller anderen unterstützten Vereine will sich Kriegel bei seinen Fördermitgliedern bedanken. So soll es auch in den nächsten jahren weitergehen, wünscht sich der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins. Denn die Gemeinden müssen auch in den nächsten Jahren sparen, so das noch viel mehr Vereine bei ihrer Senioren-,Kinder-und Jugendarbeit unterstützt werden wollen.Welche Anträge letztlich bei der Förderung berücksichtigt werden, entscheidet der Vorstand auf seiner vierteljährlich stattfindenden Sitzung. Wir können auch nur Vereine unterstützten sagt Kriegel. Wer als Förtermitglied den Hilfsverband unterstützen will ,oder Vereine, die Hilfe brauchen, können sich jederzeit bei uns melden.

Sachsische Zeitung Mittwoch,9.Juni 2004
Hoyerswerda/Zeißig. Es seien Leute von Tür zu Tür unterwegs,die sammeln für Behinderte und wollen Geldspenden. So lautete die erste Information über eine Spenden sammlung in Zeißig, verbunden mit der Vermutung, dass da vielleicht irgend etwas nicht mit rechten Dingen zu gehen könnte.Keineswegs diesen Eindruck hatte eine Familie, die sich erst informieren und dann für diese Aktion gewinnen lassen hat. Wie Tageblatt erfuhr, habe ein Verein aus Cunewalde Leute gesucht, die mit einem monatlichen Obolusein Projekt mit sozialen Bereich in der Region unterstützen wollen. Es sei auch keine Anzahlung oder ähnlieches kassiert worden.Lediglich Unterlagen waren auszufüllen. Zudem habe die Frau, die an der Haustür geklingelt hatte, ihren Personal und Helferausweis vorgewiesen.Das ist auch die gängige Praxis, wenn Helfer um neue Fördermitglieder werben, unterstreicht Sabine Kriegel. Sie ist die Schatzmeisterin des am 30. November 2002 gegründeten Cunewalder Vereins Allgemeiner Hilfsverband für Menschen in Not e.V. der momentan rund 13000 Fördermitglieder zählt. Von ihr war auch zu erfahren, dass jedes Fördermitglied selbst die Höhe und Dauer der Fördermitgliedschaft bestimmt. Anliegen des Vereins ist es dieses Geld Vereinen zukommen zu lassen, die finanzielle Hilfe benötigen. Monatliche Zuwendungen erhalden beispielweise schon der Demokratische Frauenbund in Zittau, die Initiative Oberland Kinder aus Tschernopyl in Wilthen, der Unabhängige Seniorenverband in Bautzen sowie die Kindertagesstätte Butzemannhaus in Zittau Wir arbeiten immer bestimmte Gebiete durch, in denen dann auch die Gelder der gewonnenen Fördermitglieder verwendet werden, erklärt Sabine Kriegel die Vorgehensweise des Vereins, der seit mehreren Wochen nun auch in Hoyerswerda und der ländlichen Umgebung unterwegs ist.Wahrscheinlich bis in den Juli hinein ist hier die Werbung von Fördermitgliedern im Gange. Einige wurden auch schon gewonnen. Bis zum Juli und damit bis zum Abschluss der Aktion in der hiesigen Gegend brauchen Vereine, die meinen, finanzielle Unterstützung zu benötigen, aber nicht warten, um dies kund tun zu können. Wie Sabine Kriegel zu Wochenbeginn wissen ließ, können sich Vereine ab sofort an uns wenden.



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